Montag, 25. Februar 2013

Motu proprio zum Konklave

Itinerarium - Auf den Spuren des Hl. Benedikt - Tag 5

Nach einer kühlen Nacht im Kloster von Subiaco starteten wir nach sonntigen 15°C in Rom nun in einem Schneegestöber und 0°C in den Donnerstag.
Unser erster Weg führte nach Afile, Benedikts erster Station nach Rom - es ging also chronologisch weiter. In Afile wirkte Benedikt ein Wunder. Zur Erinnerung  daran befindet sich in der Friedhofskapelle ein Fresko dieses Siebwunders. Der ideale Ort für unser Morgengebet.
Nächste Station war Sacro Speco, das obere der beiden Klöster in Subiaco.


Hier lebte Benedikt zurückgezogen in einer Höhle. Das Kloster ist reich mit Fresken ausgestaltet - biblische Motive, Stationen aus dem Leben des Hl. Benedikt und seiner Schwester Scholastika, ...
Von hier aus wurde er auch nach Vicovaro gerufen, um dem dortigen Kloster vorzustehen. Sein radikaler Lebenswandel stieß dort jenoch auch wenig Gegenliebe, was letztenendes in einem Mordkomplott endete.
Auch diesen Ort, mit seinen Gottesdienst- Versammlungs- und Wohnhöhlen besuchten wir.


Nach diesem Intermezzo kehrte Benedikt nach Subiaco zurück - und wir ebenso. Abends kam beim Besuch des unteren Klosters (S. Scholastika) dann auch noch die Sonne heraus.




Donnerstag, 21. Februar 2013

Itinerarium - Auf den Spuren des Hl. Benedikt - Tag 4

Den Mittwoch verbrachten wir in Rom. Unsere erste Station war S. Paolo fuori le mura, wo eine Begegnung mit dem Abt auf dem Programm stand.


Nachmittags ging es nach S. Sabina


 und natürlich nach S. Anselmo



... und wer hätte hier gedacht, dass 5 Tage später Papst Benedikt XVI. seinen Rücktritt ankündigen werde ...


Abends verließen wir Rom und erreichten recht spät Subiaco. Dazu morgen mehr ...

Mittwoch, 20. Februar 2013

Wozu einen Papst?

Stephen White schreibt dazu im Blog der Huff Post:

"The pope is not a figurehead; he is an apostle. He is not a manager; he is a messenger. By announcing his resignation yesterday, Pope Benedict XVI has signaled that the Church of the 21st century will not be a Church of business as usual. It will not be a church of institutional maintenance, of isolation, or of longing for the past. The Church exists to spread the Gospel. And those who have inherited that mission by their baptism must be willing to sacrifice a great deal to answer that calling."

Den ganzen Artikel gibt es hier.

Dienstag, 19. Februar 2013

Itinerarium - Auf den Spuren des Hl. Benedikt - Tag 3

Der Dienstag führte uns von Norcia zur Abbazia di S.Eutizio, ebenfalls in der Diözese Spoleto-Norcia. Hier ließen sich im 3. Jahrhudnert vmtl. syrische Mönche nieder und lebten als Eremiten in Höhlen. Heute befindet sich in S. Eutizio ein Kloster mit leider nur noch 4 Mönchen.



Hier lernte der junge Benedikt das mönchische Leben kennen.

Anschließend ging es der Chronologie des Lebens Benedikts folgend nach Rom. In S. Benedetto in Piscinula feierten wir Gottesdienst und spazierten anschließend durch Trastevere.




Auch das Kolping-Hotel bei den Domitilla-Katakomben ist für Busgruppen durchaus zu empfehlen, wenngleich zentrale Individualreisequartiere wie bei den P. Minozzi nahe der Piazza Navona schon angenehmer sind. Komfort wie Fernseher am Zimmer oder Frühstücksbuffet ist ja schließlich nicht alles.

Freitag, 15. Februar 2013

Itinerarium - Auf den Spuren des Hl. Benedikt

Anfang Februar ware es wieder einmal so weit: Zeit für eine Reise.
Hier ein kleiner Rückblick auf die Pilgerfahrt auf den Spuren des Hl. Benedikt mit P. Johannes Paul Abrahamovicz von Stift Göttweig.

Unser erster Tag, war bis auf den Sonntagsgottesdienst in St. Paul im Lavanttal, ein reiner Reisetag mit Übernachtung in Bologna. Am Montag erreichten wir dann vormittags schließlich das an einem Talhang von schneebedeckten Bergen umgebene Norcia (Nursia), die Geburtsstadt des Hl. Benedikt und der Hl. Scholastika. Wir feierten Hl. Messe in der Geburtskrypta.




Auf dem sonnigen Hauptplatz gab es das Mittagessen. Typische Spezialitäten: Wildschweinwurst, Brot und Wein - auch eine Toscanello durfte nicht fehlen.


Unser Abendquartier schlugen wir bei den Benediktinerinnen auf, wo wir die Vesper mitbeteten und eine spannende Begegnung mit der Äbtissin hatten.



Papst Benedikt XVI. - Danke!

Da steh ich am Montag schneeumweht in Pavia am Bahnhof und bekomm einen Anruf. Mein erster Gedanke: So ein blöder Faschingsscherz. Auf meine Nachfrage: Nein, das ist echt!
-> Schock
Fragen, Respekt, Rotlosigkeit, Dank
Es war eine recht ruhige Bahnfahrt nach Mailand.
Im Hotel angekommen - Fernseher auf. Zahllose Sender mit Sondersendungen zum Rücktritt des "Papa theologo".
Beeindruckend in seiner Haltung, in seinem Denken, in seinen Schriften: